Leser für Leser aus Lübbenau/Spreewald

29. September 2015
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Das Goldene Zeitalter – das Lübbenauer Spreewald-Museum zeigt bisher nie ausgestellte Meisterwerke der Spreewaldmalerei

Peder Mørk Mønsted,Eiche, Privatsammlung LübbenSchwäne gleiten lautlos über den Fluss, der Mond taucht die Auenlandschaft in ein silbernes Licht und das Grün des Hochwaldes spiegelt sich idyllisch im ruhig dahinfließenden Wasser der Spree – Im 19. und zu Beginn des 20. Jahrhunderts entdeckten Künstler aus aller Welt den Spreewald mit seiner einzigartigen Landschaft als Motiv und Inspirationsquelle. Maler aus den nahen Metropolen Berlin und Dresden, aber auch internationale Künstler wurden angezogen von der Exotik und Urwüchsigkeit der Auenlandschaft. Ihre Bilder der idyllischen und idealisierten Welt zwischen den Fließen begründeten „Das goldene Zeitalter“ der Spreewaldmalerei, das vom 01.Oktober 2015 bis 14. Februar 2016 im Zentrum der neuen Sonderausstellung im Lübbenauer Spreewald-Museum steht. Mit über 20 Künstlern und nahezu 50 Bildern gibt die Ausstellung den bisher umfassendsten Einblick in das »Goldene Zeitalter« der Spreewaldmalerei, ihre Ursprünge, Entwicklungslinien bis in die Gegenwart und die nationale und internationale Bedeutung des Spreewaldes als Motiv der Landschaftsmalerei des 19. und 20. Jahrhunderts.

 

Die zum Teil noch nie öffentlich ausgestellten Werke konnten mit Unterstützung des Museums Charlottenburg- Wilmersdorf Berlin, der Galerie Mutter Fourage Berlin, dem Wendischen Museum in Cottbus, der Gräflichen Familie zu Lynar aus Lübbenau, dem Sammler André Matthes aus Lübben und zahlreichen weiteren privaten Leihgebern im Lübbenauer Spreewald-Museum vereint werden. „Das Herausragende dieser Ausstellung ist, neben dem Umfang, vor allem die Qualität der gezeigten Gemälde, die Vielen nur als Kopie, Druck oder Postkarte bekannt sind“, erläutert Wissenschaftler des Spreewald-Museum Tom Fehrmann die Bedeutung der gezeigten Bilder. Das »Goldene Zeitalter« der Spreewaldmalerei erschöpft sich nicht in der regelrechten Boomphase, als das who-is-who der Berliner und Dresdner Kunstszene aus den großstädtischen Ateliers in die Natur flüchtete. Die Ausstellung spannt einen noch weiteren Bogen von der romantisierend-realistischen Malerei des Dresdner Kunstprofessors Johann Gottlob Hammer, über Philipp Franck als bedeutenden Vertreter der Berliner Sezession bis zur technischen Perfektion klassisch-akademischer Maler wie Carl Max Krüger oder Hermann Eschke und den impressionistischen Elementen der nächsten Künstler-Generation, wie Walter Moras oder Peder Mørk Mønsted.

24. September 2015
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Lübbenauer Karneval Club feiert weiter im Einkaufscenter Kolosseum

Nach anfänglichen Missverständnissen bezüglich zukünftiger Veranstaltungen im Einkaufscenter Kolosseum konnte sich das Management des Centers und die Geschäftsführung des LKC auf eine fortwährende Zusammenarbeit einigen. Alle Veranstaltungen im Februar 2016 sowie das traditionelle Kurzprogramm am Nachmittag des 11.11.2015 finden weiterhin in der Mall des Kolosseum statt. Der LKC möchte sich an dieser Stelle für das entgegengebrachte Vertrauen seitens des neuen Managements bedanken und freut sich auf eine erfolgreiche Zusammenarbeit in der Zukunft.

Aufgrund rückläufiger Zuschauerzahlen sieht sich der LKC gezwungen die Abendveranstaltung zur Eröffnung der kommenden Session am 14.11.2015 in eine kleinere Lokalität zu verlegen. Weitere Details dazu gibt es in den kommenden Wochen auf der Facebook Seite des Lübbenauer Karneval Club unter https://www.facebook.com/LuebbenauerKarnevalClub oder auf den Aushängen in der Stadt Lübbenau.

Die Session 2015/2016 wird wie üblich bei der Schlüsselübergabe am 11.11.2015 um 11:11 Uhr vor dem Lübbenauer Rathaus mit einem kurzweiligen Programm eröffnet.

Prinzenpaar gesucht

Prinzenpaar gesucht!

Alle Gruppen des Vereins stecken momentan in der Vorbereitungsphase für die Veranstaltungen und trainieren fleißig, um ein abwechslungsreiches und unterhaltsames Programm auf die Beine zu stellen. Dennoch sind die Vorbereitungen längst nicht abgeschlossen, denn für die kommende Session ist der Verein noch auf der Suche nach einem Prinzenpaar. Wenn ihr euch vorstellen könnt, den Verein bei allen Veranstaltungen vom 11.11.2015 bis zum Aschermittwoch würdevoll zu präsentieren, Reden zu halten und allgemein Freude und Spaß am Karneval findet dann meldet euch unter der Telefonnummer 01522/30 86 115 oder unter luebbenauer_karneval@t-online.de.

13. August 2015
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3. Kittlitzer Stollenreiten mit den Niewitzer Blasmusikanten am 23.08.2015

Rennen in Kittlitz 2013, Artur Wiese

Rennen in Kittlitz 2013, Artur Wiese

Der Lübbenauer Heimatverein Schönfeld- Nord e.V. arbeitet zur Zeit an den Vorbereitungen zum 3. Kittlitzer Stollenreiten. So soll es am Sonntag, den 23.08.2015, auch in diesem Jahr wieder heißen: „Auf zum Großen Preis von Lübbenau“, diesmal wieder im Anschluss mit Blasmusik der Niewitzer Blasmusikanten.
In diesem Jahr besteht die Serie des Niederlausitzer Stollenreitens wieder aus 4 Rennen.
Den Auftakt gab am 09.08.2015 Laasow, mit Kutschenrennen. Das 2. Rennen findet, ebenfalls mit Kutschenrennen im Rahmen des Dorffestes, am 16.08.2015 in Dollenchen statt.
Am Sonntag, den 23.08.2015, geht es dann ins Gewerbegebiet, Kückebuscher Weg 2, nach Kittlitz. Rennbeginn ist um 14.00 Uhr.
Das Abschlussrennen wird dann am 05.09.2015 auf dem Bauernmarkt in Calau stattfinden.
Info: http://stollenreiten-niederlausitz.de/

Ronny Noack
Schönfeld Nord e.V.

25. Juni 2015
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Fotowettbewerb: Am Rande bemerkt

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Am 27. Juni wird in Lübbenau/Spreewald ein historischer Festumzug zu Ehren des 700 jährigen Geburtstages der Stadt veranstaltet.
Im Rahmen des einzigartigen Erlebnisses werden sieben Themen der historischen und aktuellen Entwicklung Lübbenaus in 70 Bilder durch über 1.400 Akteure präsentiert.

Bei dem Ereignis für die ganze Familie werden viele lokale Medien vertreten sein. Zahlreiche Fotografen werden den Umzug szenisch festhalten.

Doch was passiert am Rande der Veranstaltung?

Wie sieht der Umzug aus den Augen der Zuschauer aus? Können Sie vielleicht etwas beobachten, dass der großen Masse vorenthalten bleibt?
Dann zücken Sie schnell die Kamera und halten Sie das ungewöhnliche Motiv fest.

Die LAUSITZER RUNDSCHAU ruft zum Fotowettbewerb auf!
Schicken Sie uns Ihren Schnappschuss vom  Rande des Festumzugs in Lübbenau und gewinnen Sie

  • eine Jubiläums-Radierug von Rainer Ehrt
  • eine silberne Jubiläumsmünze
  • Jubiläumstüte

 

Jetzt Teilnehmen:

Laden Sie ganz einfach Ihre Fotos hoch und probieren Sie ihr Glück!

 

3. Juni 2015
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Per Mausklick ins digitale Bücherregal

E-Medien aus der Bibliothek

Rund um die Uhr digitale Medien ausleihen: Am 11. Mai 2015 startete die gemeinsame Bibliothek Lübbenau-Vetschau die Onleihe!

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Auswählen, einloggen, herunterladen – so einfach funktioniert das digitale Ausleihen bei der gemeinsamen Bibliothek. Das neue Angebot startete am 11. Mai 2015. Mit der Onleihe kann jeder Bibliothekskunde rund um die Uhr aktuelle Bestseller, Zeitschriften, Filme oder Hörbücher in digitaler Form ausleihen, egal ob von zu Hause oder unterwegs. Er braucht dazu nur einen Internetanschluss sowie einen PC, Laptop, Tablet, E-Reader, mp3-Player oder Smartphone und einen gültigen Bibliotheksausweis.

Besonderer Vorteil: Der zusätzliche Service ist für Bibliothekskunden kostenlos. Auch Mahngebühren gibt es bei der Onleihe nicht: Nach Ablauf der Ausleihfrist lässt sich die Datei nicht mehr öffnen. Die „Rückgabe“ erfolgt sozusagen automatisch.

Im Bestand der Onleihe befinden sich derzeit mehr als 3.800 Medien. Darunter sind klassische sowie aktuelle belletristische Werke, Hörbücher, Videos und Zeitschriften. Alle Medien gehören zum Onleihe-Verbund Niederlausitz. Die Leihfristen unterscheiden sich je nach Medium. Von einem Tag für Zeitschriften bis 28 Tage für ein E-Book.

Der Ausleihvorgang ähnelt dem Einkaufen in einem Onlineshop. Der Kunde kann auf dem Internetportal (www.onleihe.de/niederlausitz) den Medienbestand durchforsten und Titel in einen „Warenkorb” legen. Zum Ausleihen meldet er sich mit den Zugangsdaten seines Benutzerausweises an. Mit wenigen Klicks lässt sich die Datei auf das Endgerät übertragen.

Auf den meisten handelsüblichen E-Readern (Lesegeräten) ist das Lesen der Lektüre der ausgeliehenen Medien möglich. Mit Ausnahme der Kindle-Geräte von Amazon: Diese können nur die speziellen Amazon-Formate lesen und nicht die der Onleihe.

Viele Fragen rund um die Onleihe werden unter dem Punkt „Hilfe“ auf der Onleihe-Seite beantwortet.

Sind alle zur Verfügung stehenden Exemplare eines Titels entliehen, können diese mit einem Klick vorgemerkt werden. Zunehmend ermöglicht die Onleihe auch die „Parallelausleihe”, so dass vor allem bei stark gefragten Bestsellern die Wartezeit erheblich verkürzt oder gänzlich vermieden wird.

Aktuell bieten bereits über 2.300 Bibliotheken im deutschsprachigen Raum die Onleihe an – Tendenz steigend

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Bei einem kostenlosen Kompakt-Vortrag erfährt der interessierte Leser alles rund um die Onleihe aber auch über den neuen E-Book-Reader Tolino vision2. Angeboten wird er in der Lübbenauer Bibliothek am Mittwoch, dem 17. Juni 2015 um 17:00 Uhr. Eine Voranmeldung in der Bibliothek ist erforderlich (Tel.: 03542-8721450)

Wir freuen uns, Ihnen dieses neue Angebot zur Verfügung zu stellen.

2. Juni 2015
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Schlossparkfestspiele am 20. und 21. Juni in Vetschau

Bald ist es wieder soweit. Die Schlossparkfestspiele in Vetschau gehen in die zweite Runde. An zwei Tagen erleben die Besucher klassische und klasse Unterhaltung im Schlosspark auf höchstem Niveau.

Am Samstag, den 20. Juni, erwartet die Gäste “La dolce vita – der große Rauschangriff” mit dem Sorbischen National Ensemble. An dem Abend wird alles geboten, was eine mediterrane Nacht auszeichnet: Sinnlichkeit, Leidenschaft, Wein, Weib, Gesang, Tanz und natürlich: viele Höhepunkte. Wenn Sie sich immer schon gefragt haben, warum es bei Trinkliedern auf der Opernbühne so nüchtern zugeht, dann erleben Sie bei “La dolce vita – der große Rauschangriff” ein blaues Wunder. Solisten, Chor und Orchester des Sorbischen National Ensemble präsentieren Ihnen das berühmte Trinklied “Brindisi” aus Verdis “La Traviata” zunächst nüchtern und dann unter Alkohol-Einfluß.

Der Sonntag widmet sich der Familie und so beginnt der Tag mit einem wendisch-deutschen Gottesdienst um 10:00 Uhr auf der Bühne im Park. Weiter geht es mit einem zünftigen Frühschoppen des Orchesters des Sorbischen National Ensembles Bautzen. Danach lädt der Gemischte Chor Melodia Vetschau e.V. zum Mitsingen ein. Der beliebte Musikverein Vetschau e.V. gibt ein Nachmittagskonzert. Den Abschluss bildet das Kindermusical des Sorbischen National Ensembles “Zirkus Barbirolli”. Außerdem gibt es im Park Bogenschießen, Hüpfburg und natürlich auch Versorgung.

Karten gibt es weiterhin im Vorverkauf bei der Stadtverwaltung Vetschau, 035433 – 7770, in der Bibliothek, Ausleistelle Vetschau, 035433 – 2276 und in der LODKA in Cottbus, 0355 – 48576468. Selbstverständlich sind Karten auch an der Abendkasse zu erhalten.

Preise für La dolce vita:
VVK 17,00AK 19,00 €
ermäßigt VVK 13,00 € AK 15,00

Preise für den Familiensonntag:
Kinder und Jugendliche bis 16 Jahre frei
Erwachsende ab 16 Jahre 4 € (inkl. Programmheft)

Für den Sonntag gibt es keinen Kartenvorverkauf.

1. Juni 2015
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Stimm für unseren Verein ab!!

Dlogo_dibadu_und_dein_verein_300dpieine Stimme zählt! Unser Verein der Lübbenauer Karneval Club e.V. hat die Chance auf 1.000 Euro für die Vereinskasse. Denn wir machen bei einer großen Vereins-Spendenaktion im Internet mit!

Unter dem Motto „DiBaDu und Dein Verein“ spendet die ING-DiBa je 1.000 Euro an die beliebtesten 1.000 Vereine. Welche das sind, entscheidest auch Du mit Deiner Stimme! Also gleich abstimmen:

 

http://verein.ing-diba.de/kultur/03222/luebbenauer-karneval-club-ev

 

PS: Jeder darf 3 Stimmen vergeben. Man kann seine 3 Stimmen auch nur einem Verein geben – wir freuen uns, wenn Du uns mit allen 3 Stimmen unterstützt!

1. Juni 2015
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Freier Eintritt für ehemaliger Mitglieder beim 1. Sommerkarneval des LKC

UntitledBald ist es soweit…Am 26. Juni 2015 feiert der Lübbenauer Karneval Club anlässlich des 50 jährigen Jubiläums des Vereins den ersten Sommerkarneval in der Stadt Lübbenau.

Verschiedene Programmbeiträge anderer Karnevalsvereine und die musikalische Unterstützung der Partyband Double Voices sollen diese Riesen-Party im großen Festzelt in der Poststraße unvergesslich werden lassen und stellen ein Programmhighlight in der Festwoche zur 700 Jahrfeier der Stadt Lübbenau dar. Die Party beginnt um 19 Uhr, Einlass ist bereits eine Stunde vorher um 18 Uhr.

Alle Mitglieder des Vereins, ob noch aktiv oder ehemalige, haben dazu beigetragen, dass jede der letzten 50 Sessionen einmalig und unvergesslich geworden sind. Der Sommerkarneval soll alle Jecken der letzten Jahre wieder zusammen führen, damit ausgelassen gefeiert und in Erinnerungen geschwelgt werden kann. Alle ehemaligen Mitglieder des Vereins bezahlen daher an diesem Abend keinen Eintritt. Persönliche Einladungen hierfür werden in den kommenden Wochen per Post verschickt.

Der normale Eintrittspreis für den Abend beträgt 8 Euro.

24. April 2015
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Keine Karnevalsveranstaltungen mehr im Einkaufscenter Kolosseum Lübbenau

Eine Ära geht zu Ende…

In Zukunft werden keine Karnevalsveranstaltungen mehr im Einkaufscenter Kolosseum Lübbenau stattfinden. Am 15. April 2015 wurde dem Vorstand des LKC diese Entscheidung vom neuen Center Management mitgeteilt. Der Lübbenauer Karneval Club bedauert diese Entscheidung sehr und blickt gern auf die letzten Jahre im Kolosseum Lübbenau zurück.

Großer Dank gilt Konrad Wachsmuth, ehemaliger Center Manager, der stets ein Gönner des Lübbenauer Karnevals Club war und den Verein mit allen zur Verfügung stehenden Mitteln unterstützt hat. Von der Bereitstellung von Räumlichkeiten über die Organisation der gastronomischen Versorgung bis hin zu Unterstützungen durch Spenden. Mittlerweile ist Konrad Wachsmuth aktives Mitglied im Verein und der LKC ist dankbar, weiterhin mit seiner Unterstützung rechnen zu können.

Für den Lübbenauer Karneval Club geht die Suche nach Räumlichkeiten für die Veranstaltungen in eine neue Runde. Der Verein erhofft sich dafür die Unterstützung der Stadt Lübbenau, damit noch in vielen kommenden Jahren die Karnevalskultur erhalten werden kann.

7. April 2015
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Rohrstock, Fleißkärtchen, Sütterlin – das Spreewald-Museum lädt zu einer Zeitreise in die Schultage der Urgroßeltern ein

Stadtbummel_Schule im Spreewald_Foto MuseumOSLRohrstock oder Fleißkärtchen – das Lübbenauer Spreewald-Museum lädt am kommenden Samstag, 11. April dazu ein, sich wie ein Schulkind aus dem vergangenen Jahrhundert zu Fühlen. Wie sah der Schulalltag vor 100 Jahren in Lübbenau aus? Die Sonderausstellung „Stadtbummel“ zum 700. Geburtstag der Spreewaldstadt ist der Anlass eine unterhaltsame Zeitreise in die Kindertage der Urgroßeltern zu Unternehmen. Wie sah eine Schulstunde früher in der Spreewaldstadt aus? Und wer kann heute noch »Sütterlin« entziffern? Kinder und Erwachsene können sich im Lesen der alten Schulschrift probieren oder versuchen auf Schiefertafeln zu Schreiben. Ein historischer Schulranzen wird genauer unter die Lupe genommen und auch alte Pausenspiele dürfen nach dem »strengen« Unterricht natürlich nicht fehlen. Das Mitmachprogramm startet um 14 Uhr im Spreewald-Museum am Topfmarkt, Lübbenau. Die Ausstellungen im Haus sind dienstags bis sonntags 10 bis 18 Uhr geöffnet.

31. März 2015
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10. Brandenburgische Ökofilmtour macht Station im Freilandmuseum Lehde

Ökofilmtour_1 Backyard Jungle Spring 3 - Traubenhyazinthen copyright nautilusfilmSchon immer gilt der Garten als Abbild des Paradieses, das demzufolge auch „Garten Eden” genannt wird. Nicht allein die Natur führt hier Regie, sondern auch der Mensch. Er schafft sich seine eigene Welt voller betörender Formen, Farben und Düfte. Dort siedeln sich aber auch jede Menge Pflanzen und Tiere an, von denen wir wenig wissen und mitunter wohl auch gar nichts wissen wollen. Am Karfreitag, 03.04.2015, macht die Brandenburgische Ökofilmtour Station im Freilandmuseum Lehde und gibt Einblicke in die unentdeckten Facetten der grünen Idylle. Gezeigt wird der Dokumentar-Film „Der Geheimnisvoller Garten“ jeweils um 11 Uhr, 13 Uhr und 15 Uhr. Der Film erklärt, wie Tiere und Pflanzen zusammen leben und warum es gut und wichtig ist, wenn wir der Natur in den vielen Gärten etwas mehr Raum geben. Nach dem Film sind die Zuschauer aufgefordert ihre Meinung einzureichen, denn die Dokumentation von Naturfilmer Jan Haft, der zu den erfolgreichsten Tierfilmern der Welt zählt, geht ins Rennen um den Zuschauerpreis der Ökofilmtour. Noch mehr Fragen über das Frühlingserwachen der Natur beantwortet im Anschluss an den Film der Landschaftsökologe Sascha Buchholz im Bauerngarten des Freilandmuseums im Lübbenauer Ortsteil Lehde.

28. Januar 2015
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Immobiliensuche in Dresden und Umgebung

Die Technische Universität, ein großes Kulturangebot und die gute Wirtschaftsentwicklung sorgen dafür, dass immer mehr Menschen in Sachsens Hauptstadt ziehen. So ist die Einwohnerzahl Dresdens um 5.000 auf mittlerweile 536.000 Menschen gestiegen. Besonders gefragt sind Wohnungen mit mindestens drei Zimmern. In Dresden besteht eine große Nachfrage nach Eigentumswohnungen, wobei Bestandsobjekte in Randlagen immer beliebter werden. In Top-Vierteln, wie in Striesen oder Blasewitz betragen die Quadratmeterpreise etwa 2.700 bis 3.400 Euro. Die Preise für Neubauten in der Innenstadt betragen sogar über 4.000 Euro. Anschließend werden für den Interessenten 10 Tipps um die richtige Lage für seine Wunschimmobilie zu finden, aufgelistet. Diese sind nicht abschließend und sollen lediglich Hilfestellung leisten.

Eine selbst genutzte Immobilie kann ein sinnvoller Baustein beispielsweise für die Altersvorsorge sein. Zu Beginn sollten Interessenten jedoch die Finanzierung klären. Die Art der passenden Immobilie hängt ebenso von der familiären Situation und dem Alter ab. Weiteres wesentliches Kriterium ist die Lage der Immobilie. So suchen Familien eher etwas im Gründen oder mit weiteren Familien in der Nachbarschaft. Ältere Menschen benötigen vielleicht weniger Wohnraum, der dann sogar barrierefrei sein sollte.

 
Die richtige Lage für die Wunschimmobilie finden
Wer sich mit dem Gedanken nach einer Immobilie befasst, wird sich als Erstes fragen, in welcher Lage sich das Objekt befindet. Dabei ist der Begriff “Lage” nicht einfach zu definieren.

Bei der Makrolage geht es um die wirtschaftliche Stärke der Region, in der die Immobilie sich befindet. So haben sich in den neuen Bundesländern nur wenige Standorte gut entwickelt, zu denen auch Dresden gehört. Dresden wird noch dazu eine “große Zukunft” bescheinigt.

Die Mikrolage beschäftigt sich mit den persönlichen Ansprüchen und beispielsweise dem Lebensalter. Daneben sind Familienstand und Alter der Familienmitglieder entscheidend.

Ebenso zeichnet sich eine gute Lage durch ein vielfältiges Angebot an Freizeiteinrichtungen oder Sportstätten aus.

Ein Negativpunkt könnte Lärm sein. Werden Geräusche durch Straßenverkehr, Bahn oder gar Flughäfen verursacht, die sich ungünstig auf die Wunschimmobilie auswirken könnten?

Weiteres Kriterium ist die Entfernung zum Arbeitsplatz. Wie viel Fahrtzeit möchte der zukünftige Immobilienbesitzer in Kauf nehmen oder wie weit ist die Immobilie vom Arbeitsplatz entfernt?

Daneben sollte der Interessent sich fragen, welche Wünsche und Ansprüche er an die Verkehrsinfrastruktur, wie Straßen, Bahn, den öffentlichen Nahverkehr oder gar an einen Flughafen hat. Wie verkehrsgünstig ist die Immobilie erschlossen?

Hat der Interessent Kinder in einem schulpflichtigen Alter oder müssen sie noch in einem Kindergarten untergebracht werden, so ist auch dies bei der Wahl der richtigen Lage der Wunschimmobilie zu berücksichtigen.

Von Bedeutung können auch gesundheitsschädigende Einflüsse, wie die Nähe zu einem Industriebetrieb, Hochspannungsleitungen oder einem Umspannwerk sein.

Befindet sich die Wunschimmobilie möglicherweise in oder in der Nähe eines sozialen Brennpunktes?

Auch können enge Straßen, fehlende Parkmöglichkeiten die Wahl einer Wunschimmobilie beeinflussen.

28. Januar 2015
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Wie braue ich mein eigenes Bier richtig?

Auch zu Hause in den eigenen vier Wänden ist es möglich, Bier herzustellen. Wie das eigene Bier ohne Probleme richtig gebraut wird, soll in der folgenden Anleitung erläutert werden.

Das Maischen
Da in Bier sehr viel Malz enthalten ist, wird zu Beginn des Vorgangs entweder schon geschrotetes Malz aus Gerste verwendet oder dieses wird erst mit Hilfe einer Mühle gemahlen. Auf jeden Fall sollte es aufgebrochen in Form von Korn und Spitzen vorliegen. Für eine Menge von 20 Litern Wasser werden 5-6 kg Malz gebraucht. Wasser und Malz werden zusammen unter ständigem Rühren erhitzt. Ziel ist es, dass die Stärke vom Malz sich in Zucker umgewandelt. Dafür sollte die sogenannte Maische, zuerst 1 Stunde auf 60-64 Grad erhitzt werden. Danach wird sie nochmals 1 Stunde auf 70-74 Grad erwärmt. Zwischendurch sollte immer wieder umgerührt werden. Danach muss das Ganze 15-30 Minuten ruhen, damit sich die festen Bestandteile am Boden absetzen.

Das Läutern: die Filterung
Im Anschluss findet das Läutern, das Filtern, statt. Die Flüssigkeit und die festen Bestandteile der Maische werden in dieser Phase voneinander getrennt. Die Flüssigkeit, die Würze, wird mit Hilfe eines am Topf angeschlossenen Schlauches in einen Plastikeimer geleitet. Im Anschluss können nochmal 2-3 Liter heißes Wasser von etwa 70 Grad nachgegossen und durchlaufen gelassen werden. Hierbei sollten alle Geräte penibel gereinigt sein, um Bakterienbefall zu vermeiden. Die Würze sollte bis auf Zimmertemperatur abgekühlt und dabei umgerührt werden.

Hopfenzugabe und Gärung durch Hefe
Später wird die Würze nochmals bis zum Siedepunkt erwärmt. Danach kann der zweite Bestandteil des Bieres, der Hopfen, eingerührt werden. Der Anteil beträgt je nach Bitterkeit des Bieres nur wenige Gramm. 80 % der gesamten Menge sollte jetzt hinzugegeben und bis zu 90 Minuten gekocht werden. Die zweite Zugabe enthält 20 % und dient dem Aroma des Bieres. Hier ist ein weiteres Erwärmen von 15-20 Minuten erforderlich.
Als letztes wird Hefe dazugegeben. Auf diese Weise findet die Gärung des Bieres statt. Nach 2-4 Tagen ist die Gärung abgeschlossen und die Hefe wird entfernt.
Als letztes muss das Bier 3-5 Tage bei -1,5 Grad gekühlt werden. Zur Aufbewahrung eignen sich Gefäße mit Abdeckung, da diese bewegt werden müssen, um die Hefe zu lösen. Danach kann das Abfüllen in Flaschen beginnen. Zur Kühlung des Bieres eignet sich am besten ein Kühlschrank mit Thermostat. Wenn nicht richtig gekühlt wird, kann es zu Beeinträchtigungen des Bieres in punkto Haltbarkeit, Geschmack und Kohlensäuregehalt kommen.
Im Handel und im Internet gibt es auch Bierbrausets, die alles beinhalten, was zum Brauen des Bieres gebraucht wird. Der Vorgang vereinfacht sich, da hierbei oft schon Bierwürzkonzentrat verwendet werden kann, zu dem nur noch Hefe hinzugegeben werden muss, um das Bier selbst fertigzustellen.

2. Januar 2015
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Maskenball in Groß Klessow am 24.01.2015

Maskenball Kittlitz Foto S. Schmidt Montage R.Noack

Maskenball Kittlitz
Foto S. Schmidt
Montage R.Noack


Neuauflage einer alten Tradition: „Maskenball in Groß Klessow“ am 24.01.2015

Neuauflage einer alten Tradition: „Maskenball in Groß Klessow“ am 24.01.2015

Der letzte bekannte Maskenball in Groß Klessow, Gemeindeteil von Lübbenau/ Spreewald, ist über ein viertel Jahrhundert her. In anderen umliegenden Gemeinden wie Kittlitz oder Klein Radden wurde diese alte Tradition noch bis vor wenigen Jahren gepflegt. In den „guten“ alten Zeiten hatten viele Gemeinden im Spreewald und der umliegenden Lausitz ihren eigenen Maskenball. Doch leider wird diese Tradition immer weniger gefeiert. Ein guter Grund für Schönfeld- Nord e.V. den Versuch einer Neuauflage zu starten. Nachdem Stollenreiten und Hahnrupfen in Lübbenau, GT Kittlitz, seit nunmehr zwei Jahren, neu etabliert werden konnten, wurde deshalb ein neues Projekt aufgelegt. Mit der Gaststätte „Glück Auf“, in der Groß Klessower Ehm-Welk-Str. 26, wurde ein Veranstalter gefunden, der einer Neuauflage der alten Tradition: „Maskenball“ wohlwollend entgegenkam. Somit konnte ein Termin für den 24.01.2015 vereinbart werden.
Nachdem Initiator, Veranstalter, Ort und Termin feststehen, fehlen nur noch die wichtigsten Teilnehmer also „Masken“ und „Publikum“.

Was nun also ist „Maskenball“? Oder anders „Maskenball für Anfänger und Fortgeschrittene“!:

Maskenball ist NICHT Karneval oder Fasching. Beim Maskenball gelten besondere Regeln. Der Maskenball braucht vor allem „Masken“, doch noch viel mehr ein interessiertes Publikum. Verkleidet sind dabei nur die „Masken“, den nur sie stehen im Rampenlicht. Ihnen obliegt es dem Publikum zu gefallen. Im Gegensatz zu heute üblichen Veranstaltungen beginnt der Maskenball weit vor Mitternacht, gefeiert werden darf trotzdem bis in die Morgenstunden. Der frühe Beginn sichert den „Masken“ somit nach harter Arbeit auch eine tolle Party.

Was ist, macht und darf eine „Maske“?
– Eine Maske kann aus einer Person (z.B. Rotkäppchen) aber auch aus einer Gruppe (z.B. die 7 Zwerge) bestehen.
– Anders gesagt ist eine „Maske“ ein „Bild“ oder eine „Vorstellung“!
– Masken sollen so maskiert sein, dass sie nicht in ihrer natürlichen Person erkannt werden
– Masken reden nicht, dürfen dennoch essen und trinken, sofern sie dabei unerkannt bleiben.
– Bis zur Demaskierung dürfen NUR „Masken“ tanzen. Gäste aus dem Publikum müssen von einer „Maske“ zum Tanz aufgefordert werden!
– „Masken“ präsentieren sich dem Publikum, denn sie wollen einen der begehrten Preise!

Da Masken nicht reden, damit sie sich selbst nicht zu erkennen geben, ist es vorteilhaft wenn sie sich mittels unmaskierten Helfer oder einer vorbereiteten Mitteilung beim Einlass zur Präsentation mit dem Namen ihres „Bildes“ anmelden. Auch eigene mitgebrachte Musik kann dabei, zur Unterstützung, auf üblichen Tonträgern abgegeben werden.

Was ist, macht und darf das „Publikum“?
– Das Publikum unterstützt die „Masken“ bei deren Präsentation!
– Bis zur Demaskierung dürfen „Nicht- Maskierte“ nur mit „Masken“ tanzen!
– Das Publikum stellt die Jury zur Bewertung der „Masken“.

Die Präsentation der Masken dauert ca. 1,5 bis 2 Stunden und ist wirklich harte Arbeit, aber nur so kann einer der begehrten Preise, wie in Groß Klessow, in den Kategorien:
„Originellste“ und „Schönste“ Maske gewonnen werden.

Die Neuauflage für Lübbenau/ Spreewald startet am 24.01.2015, in der Gaststätte „Glück Auf“ in der Ehm-Welk-Straße 26, in 03222 Groß-Klessow.
Einlass ist ab 19.00 Uhr, begonnen wird 20.00 Uhr, die ersten 5 Masken haben freien Eintritt, der Anmeldeschluss für Masken wurde auf 21.00 Uhr festgelegt, die Demaskierung wird gegen 22.30 Uhr stattfinden. Danach gibt es Tanz bis in die Morgenstunden bei der Diskothek “Na und” mit Guido Lerch. Eintritt 4 Euro.

Der nächste Maskenball in näherer Umgebung findet am 31.01.2015 in Werchow, bei Calau, statt.

Ronny Noack
Schönfeld- Nord e.V.

16. Dezember 2014
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Die besten Vorleser aus Lübbenau

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Der Vorlesewettbewerb des Deutschen Buchhandels stand auch in diesem Jahr unter der Schirmherrschaft des Bundespräsidenten und zählt zu den größten bundesweiten Schülerwettbewerben. Rund 600.000 Schülerinnen und Schüler beteiligen sich jedes Jahr.

Mitmachen konnten alle sechsten Schulklassen. Wer gerne liest und Spaß an Büchern hat, ist eingeladen sein Lieblingsbuch vorzustellen und eine kurze Passage daraus vorzulesen. Großen Spaß hatten auch Schülerinnen und Schüler der Werner-Seelenbinder-Grundschule und der Traugott-Hirschberger-Grundschule beim Vorlesen ihres Lieblingsbuches in der Lübbenauer Bibliothek. Eine Jury kürte den besten Vorleser ihrer Schule. Vivien Vater aus der Traugott-Hirschberger-Grundschule begeistertet die Jury mit dem Jugendroman von C. Platt  „Willow King“. Aus der Werner-Seelenbinder-Grundschule belegte Leonie Horn mit R. Hartmanns Buch „Serafina“ den ersten Platz. Beide überzeugten mit ihren Buchvorstellungen, insbesondere ihrem Lesegeschick bei einem fremden Text. Die Schülerinnen werden als Vertreter ihrer Schule zum Kreisausscheid nach Senftenberg im Februar 2015 geschickt. Vielleicht hat Lübbenau eine Chance auf den Bundessieger? Man darf gespannt sein und das Bibliotheksteam der gemeinsamen Bibliothek Lübbenau – Vetschau drückt den Lübbenauer Teilnehmerinnen die Daumen.

Der Vorlesewettbewerb wird seit 1959 jedes Jahr vom Börsenverein des Deutschen Buchhandels in Zusammenarbeit mit Buchhandlungen, Bibliotheken, Schulen und kulturellen Einrichtungen veranstaltet.